Jetzt ist heute schon der 15. Aug, wir sind nun schon zwölf Tage unterwegs. Nein, noch nicht mit dem Boot, wie ihr bestimmt schon bemerkt habt, aber vor zwölf Tagen haben wir unsere Haustüre zugesperrt und auf ging’s ins Abenteuer. Es war eine lange Fahrt, unterm Arlberg, übern Brenner bis nach Genua. Eine schöne Fahrt durch die verschiedenen Landstriche Italiens und ganz schön alles so langsam hinter sich zu lassen und auf ins Neue. 10 Std Fährüberfahrt, fast komplett verschlafen und dann noch 3Std nach Cagliari zu unseren neuen Zuhause, zumindest für die nächsten 3 Monate. Wir waren sehr gespannt in welchen Zustand wir die Okeanos vorfanden, sie war 5 Wochen allein im Hafen. Zum Glück alles gut, alles so wie wir es verlassen hatten, vielleicht ein bisschen mehr Saharastaub auf Deck. Dann hieß es erst mal Transporter ausladen, zumindest anfangen. Es war brutal warm, schwitz, schwitz. Wir haben erstmal die nötigsten Sachen runter und dann gab es ein kleines Nickerchen.
So verliefen dann auch die nächsten Tage, Ziel war das am Sonntag der Transporter leer war und das Boot einigermaßen ordentlich war, denn da bekamen wir unseren ersten Besuch.
Wir hatten noch ein kleines Zuckerle im Transporter. Reilo und Biggi haben uns ihren Roller mitgegeben, so waren wir etwas mobiler und die beiden dann in der folgenden Woche auch, Platz war ja auch noch auf dem Auto. Den nutzten wir natürlich auch und machten zwischendrin auch nen Ausflug an den Strand oder in die Stadt.
Am Sonntag war dann alles bereit für unsere Gäste, Markus holte sie vom Flughafen. Es ist echt schön, dass Freunde das Boot mal life sehen und nicht nur von den Foto`s. Die ersten Tage blieben wir noch im Hafen, gemütlich frühstücken, dann arbeiteten wir noch am Boot, die beiden machten ein paar Ausflüge, Abend machten wir es unser wieder nett.

Am Mittwoch hieß es dann „Leinen los“, Richtung Capo Carbonara. Der Wind war erst gut, wir segelten , dann nahmen die Wolken immer mehr zu und es wurde auch dunkler , wir wurden ganz schön geduscht. So beschlossen wir ne Bucht früher zu ankern in „Torre Delle Stella“. Eine superschöne Bucht, glasklares, türkisfarbiges Wasser, einfach cool. Der Regen hörte auch fast so schnell wie er gekommen ist wieder auf und wir hatten noch einen tollen Abend.


Am nächsten Morgen waren wir uns erst nicht ganz einig, ob wir wieder nach Cagliari oder weiter in die nächste Bucht ans Capo Carbonara sollten, nach kurzer Diskussion entschieden wir uns noch ne Nacht zu ankern. Los ging`s erst unter Motor, dann mit der Genua. Anker gesetzt, ins Wasser gehüpft, Snack eingenommen, chillen und dann kam das vorhergesagte Gewitter. Wieder Regen und ein bisschen Wind, Anker hält, zum Glück.
Freitags ging es dann auch schon wieder in.Richtung Cagliari, wo wir gestartet sind. Bevor die beiden am Sonntag wieder abreisen, nutzen wir noch die Gelegenheit und proviantierten mit dem Bus. Nun haben wir das Boot gut gefüllt und können demnächst die Leinen in Cagliari los werfen und Richtung Ostküste Sardiniens auf brechen.
Wir wünschen Euch beiden viel Glück und immer eine Hand breit Wasser unterm Kiel. Genießt das Leben.
Sandra & Wolfgang
Genießt Die Zeit, die“Ruhe“ .Bleibt Gesund.Wie wünsche euch das alles so wird und klappt wie ihr es euch beide wünscht. Viel Glück🍀liebe Grüße Carmen und Klaus❤👍
Liebe Ute und lieber Markus, Liebe Grüße aus der Heimat und viel Spaß, genießt die Zeit
Nadja und Ralf
Danke, dass wir daheim gebliebenen an eurer Reise teilhaben dürfen.
Lasst es euch gut gehen!
Sylvia