
Am Montag super Wetter, netter Wind am Vormittag ging es weiter gemütlich nach Maddalena. Wir haben beschlossen in den Hafen zu gehen, da Maddalena ein nettes Städtchen ist und wir dort gemütlich durch die Straßen bummeln können oder ein bisschen wandern. Das Lustigste an der Sache war, dass wir denselben Liegeplatz bekommen haben wie letztes Jahr, genau am Zebrastreifen.

Wir verbrachten einen gemütlichen Tag, Stefan erkundete die Stadt oder Insel und wir machten ein paar Arbeiten am Boot fertig. Die Jungs kauften Tintenfisch direkt vom Fischer. Nach einer ausgiebigen Putzaktion der Fische, endeten diese auf den Grill, Salat dazu, superlecker.


Abend spazierten wir durch die Gässchen und genehmigten uns einen kleinen Absacker in ner coolen Bar. Am nächsten Tag gings weiter Richtung „Cala Portese“, eine Bucht der Isola di Caprera. Wir hatten wieder einen schönen Segeltag, guter Wind und ne schöne Ankerbucht. Der Wind sollte in der Nacht zunehmen, aber Markus hat uns eine gute Bucht ausgesucht. Am Spätnachmittag gingen wir an Land und machten ne kleine Wanderung und entdeckten ein paar einsame tolle Strände. Zum Abendessen gab es wieder Fisch, den wir leider nicht selber gefangen haben, aber morgens selbst vom Fischer gekauft haben.



Weiter ging es Richtung „Costa Smeralda“ wieder bei schönem Segelwind. Die Fock hat uns schön Richtung Süden gezogen, es war ein bisschen böig (20kt), darum reichte uns die Fock und es ging erstaunlich gut. Markus beschloss uns ne kleine Hafenrundfahrt in Porto Cervo zu gönnen. Irre was da für Riesenboote im Hafen liegen, etwas dekantiert und erdrückend, aber interessant das mal gesehen zu haben. Wir steuerten eine wunderschöne Bucht mit türkisfarbenem Wasser an der Costa Smeralda an, leider waren schon zu viel Boote drin und wir gingen ne Bucht weiter. Dieser Ankerplatz war fast genauso schön, das Wasser nicht ganz so türkis, dafür aber nicht so überfüllt. Das Wasser war wirklich toll, ein bisschen schnorcheln, ein bisschen planschen was will man mehr. Zwischendurch gibt es natürlich auch immer wieder gewisse Pflichtaktivitäten zu erfüllen, aber bei der Umgebung auch nicht weiter schlimm.


Morgens gingen wir alle nochmal ins Wasser, denn heute war unser Ziel schon Olbia, der Mistral kündigt sich an. Stefans Urlaubszeit bei uns auf den Boot ging zu Ende, sein Flug war am Samstag und somit war das sein letzter Meerkontakt für längere Zeit. Wie es so oft ist, die Ruhe vor dem Sturm, war es auch am Donnerstag, leider mussten wir Motoren. Somit konnten wir aber unseren Autopiloten nochmal testen und es wurde eine gemütliche und warme Überfahrt. Das absolute Highlight der Fahrt, es kamen nochmal Delphine zu uns ans Boot. Diesmal waren es 3 und sie spielten eine ganze Weile mit unserer Bugwelle, so hatte Stefan noch einen schönen Abschluss.


Natürlich kam uns wieder an der engsten Stelle bei der Einfahrt nach Olbia eine Fähre entgegen, das Gleiche wie letztes Jahr. Aber wir wussten ja was wir tun mussten, rechts ranfahren und warten. An der Kaimauer in Olbia fanden wir zum Glück gleich nen Platz, den Letzten. Es hatten wohl mehr die Idee die paar Tage, in denen der Mistral durchgeht, sich in Olbia einzunisten. Am Freitag machten wir ein bisschen Sightseeing und Museum in Olbia, war echt schön und irgendwie war oder ist Olbia dieses Jahr einladender als letztes Jahr. Am Samstagmorgen ging es für Stefan auf den Flughafen und für uns zum Markt, Vorräte auffüllen. Ein schöner, großer Markt mit viel frischen Obst und Gemüse und viel anderen Zeug.

Eigentlich planten wir am Sonntag weiterzuziehen und ein paar Tage vor dem „Tavolara“ zu ankern, aber der Mistral blies bis Montag laut Vorhersage. Und so beschlossen wir in Olbia an der Kaimauer zu bleiben (fast kostenlos), so sind wir doch etwas flexibler und können einfacher an Land. Am Samstagnachmittag war es so weit und wir haben unseren Wassermacher aktiviert. Nach anfänglichen Schwierigkeiten (willkommen im Seglerleben) lief er dann anstandslos, wir haben den Fehler zum Glück relativ schnell gefunden.
Wer sich jetzt fragt, was macht man so lange in Olbia an Bord eines Segelbootes? Langweilig? Chillig? Den kann ich beruhigen, es gibt immer was zu tun. Einige Sachen bzw. Teile müssen noch ans oder ins Boot gebaut werden, Büro (Überweisung usw.) erledigt werden, geputzt muss mal werden, Wäsche waschen, einkaufen usw., also Langweile bis jetzt nicht, aber alles in unseren Tempo.


Morgen geht`s dann weiter, endlich wieder raus auf`s Wasser, mal schauen wo es uns hintreibt.
Bis bald!
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