#016 – ne Woche Korsika

#016 – ne Woche Korsika

Es ist wieder mal Sonntag und wir sind wieder in Italien.

Wir hatten eine abwechslungsreiche Woche in bzw. auf Korsika. Ja juhu es ist wahr geworden wir sind ein paar Tage in Porto Vecchio geblieben. Mit dieser Stadt verhält es sich ein bisschen wie mit Porto Azzuro, Schockverliebt. Die erste Nacht von Sonntag auf Montag blieben wir vor Anker in der Bucht vor dem Hafen. Dies ist absolut auch eine Alternative, trotzdem beschlossen wir uns nen Hafenaufenthalt zu gönnen und wir waren vom Preis positiv überrascht. Als wir am Sonntagnachmittag am Ankerplatz ankamen machten wir nicht mehr viel. Um ins Wasser zu gehen war die Bucht zu dreckig, so chillten wir einfach ein bisschen an Bord rum. Am nächsten Morgen konnten wir so gegen 11.00 Uhr in den Hafen, Markus hatte reserviert. Da wir Landwasser hatten putzten wir erstmal das Boot, unsere Okeanos hat sich ne ordentliche Dusche verdient. Nachmittags gingen wir dann Vorräte auffüllen und als alle Pflichtübungen erfüllt waren, ging es ab den Berg rauf ins Städtchen, ein bisschen schlendern und auf die Zitadelle, um den herrlichen Rundumblick zu genießen. Nach einer ausgiebigen Dusche, die auch wir uns verdient haben, ging`s Abend noch mal rauf in die Stadt zum Abendessen. Wir haben ein lecker Menü genossen, leider auf Grund der fehlenden Sprachkenntnisse nicht ganz das was wir wollten, aber trotzdem hat es gemundet. Am nächsten Tag haben wir ein Auto gemietet und los ging`s in die Berge.

Es hat sich voll rentiert, Korsika eine wirklich schöne Insel, innen wie außen. Nach einen langen Tag, vielen Eindrücken und etwas Sport (kleine Wanderung) sind wir Abend fix und fertig ins Bett gefallen.

Weiter ging es Richtung Süden, diese Mal war es etwas schwierig nen guten Ankerplatz für die Nacht zu finden. Der Wind frischte auf und kam von Nord-Ost, also direkt auf die Ostküste. Laut Navily (unser Ankerplatz Infoapp) war die beste Lösung im „Golfo di San´Amanza“ die Bucht Gurgazu. War zwar etwas wackelig, aber da der Schwell aus fast der gleichen Richtung wie der Wind kam, ging es ganz gut. Die Männer machten nen Dinghy Ausflug und ich genoss die Ruhe und hielt ein Schläfchen an Bord. Am nächsten Morgen machten wir ein ausgiebiges Geburtstagfrühstück und brachen gegen Mittag auf in den „Golfo de Roninara“.

Dies hatte mehrere Gründe, erstens hat es uns da letztes Jahr so gut gefallen und wir wollten Stefan unbedingt die Bucht zeigen, außerdem wurde ein Sturm vorhergesagt und die Bucht gibt super Schutz. Der Sturm war dann doch nicht so schlimm oder für uns nicht so schlimm, da wir ja in ner geschützten Bucht lagen. Unser Ankerplatz war wunderschön, das Wasser glasklar, einfach traumhaft. Wer jetzt denkt, was macht man nen ganzen Tag so in der Bucht, man kann doch nicht den ganzen Tag im Wasser rumplanschen, den kann ich nur sagen, es wird nicht langweilig. Momentan, und ich denk es wird so bleiben, gibt es immer was an Bord zu tun, aufräumen, säubern, optimieren, reparieren usw., uns wird also nicht langweilig. Und wenn wir an Bord mal nicht mehr wissen was wir tun sollen oder einfach keine Lust haben, dann setzen wir uns ins Dinghy und machen nen Landspaziergang.

Am Samstag war die letzte Nacht in Korsika geplant, auf Lavezzi. Leider war der Wind sehr wenig, hat sich wohl am Freitag verausgabt und nichts mehr für den Samstag aufgehoben. So segelten wir, besser gesagt versuchten es, und motorten Richtung Lavezzi mit Badezwischenstopp auf „Ile de Cavallo“. In Lavezzi angekommen, machten wir das Dinghy klar für nen Landausflug. Auch dieses Inselchen hat uns letztes Jahr fasziniert und wir wollten es Stefan zeigen und er war genauso wie wir beeindruckt von der Atmosphäre dieser Insel.

Leider gefällt es den Schnacken auch so gut dort, nach Sonnenuntergang hatten wir ne wahre Invasion an Bord, aber dank eines riesigen Moskitonetzes, das über das ganze Cockpit geht, war es relativ erträglich. 

Heute verließen wir Frankreich und es ging wieder zurück nach Italien ins Maddalena-Archipel. Auch dort fanden wir wieder ne wunderschöne Bucht, tagsüber mit viel Ausflüglern, aber jetzt Abend einfach großartig. Das Wasser türkisblau und glasklar. Ich habe heute Nachmittag meine neue Taucherbrille beim Schnorcheln ausprobiert, Kauf hat sich rentiert (mein Geburtstagsgeschenk an mich).

Jetzt chillen wir noch ein bisschen, vielleicht geht`s noch an Land und dann genießen wir noch nen tollen Sonnenuntergang.

Bis nächste Woche!

#015 – Weiter geht’s

#015 – Weiter geht’s

Juhu, jetzt hab ich es geschafft, es ist Sonntag und ich schreibe.

Am nächsten Morgen mussten wir noch einkaufen, haben wir am Vortag nicht mehr geschafft, aber war ruckzuck erledigt. Alle Mann (und Frau) ins Dinghy, an Land, einkaufen, Taschen rein, mit dem Dinghy zurück und los, unser Ziel „Golgo Stella“. War  nicht so weit nur ca. 15 Meilen. Wir hatten ne ganz gute Überfahrt mit super Wind, so kamen wir gut voran, um 14.10 Uhr ist der Anker gefallen. Wir wussten dass Gerold und Simone, Bekannte aus Hergensweiler, dort am Campingplatz Urlaub machten und wollten sie besuchen. Gerold hat uns schnell mit dem Stand-Up gefunden, die Jungs gingen mit dem Dinghy zum Schnorcheln und ich hielt „Bootwache“. Abend haben wir dann zusammen an Bord gegrillt, Markus hat Dinghy-Taxi gespielt. Wir sind lange an Bord gesessen, es war ein schöner Abend. Ein bisschen Wehmut dabei, diese Abende werden selten, denn wir werden nicht mehr so viele Bekannte aus der alten Heimat spontan treffen.

Wir waren noch bis Donnerstag in Porto Azzurro. Markus und ich haben einige Sachen am Boot erledigt, Büro arbeiten usw. und Stefan machte einen Ausflug nach Capoliveri. Am Mittwochabend haben uns noch Alessandro und Anna auf den Boot besucht, es war ein sehr schöner, interessanter, lustiger und kurzweilige Abend. Wir hoffen, Alessandro, wir sehen uns wieder, irgendwo auf der Welt (oder in Porto Azzurro), unter oder über Wasser. 

Am nächsten Tag haben wir auf Grund des ausbleibenden Windes beschlossen, dass wir direkt vom Golfo Stella direkt nach Korsika fahren/segeln, Ziel „Port Taverna“. Leider hat der Wind schon an diesem Tag nachgelassen und wir mussten viel Motoren, dafür haben wir aber Delphine gesehen. Eine Gruppe von ca. 10 Delphinen war direkt am Boot und sie spielten mit der Kielwelle, zwei Delphinschulen sahen wir noch von Weitem.

Nach 9Std sind wir dann endlich in Korsika angekommen, „Port Taverna“ ein total schöner kleiner Hafen, saubere Duschen, ein paar Bars und Restaurants im Hafen und nebenan noch ein schöner Strand, absolut empfehlenswert und läd ein zum länger bleiben. Wir blieben nur ne Nacht.

Am Samstag ging es weiter südlich zum „Golfo de Pinarella“, eine tolle Bucht mit schönen Strand. Wir mussten leider mit den Dinghy an Land paddeln, da eine Sperrzone von 300m vor dem Strand errichtet war, wo keine Anker und Propeller rein durften (ich hatte das Glück zwei Paddler dabei zu haben). Nach einem ausgiebigen Strandspaziergang ging es noch ins Wasser und dann haben wir noch zusammen gekocht, Nudeln mit Gemüse und Restfleisch vom Grillen. Als wir nach dem Baden auf dem Boot standen und ins Wasser schauten zu den vielen Fischen, kam auf einmal ein riesige Qualle vorbei. Wir waren alle froh, dass wir die uns nicht im Wasser begegnet ist. Irre was man so alles sieht.

Heute Sonntag blieben wir in der Bucht bis zum Nachmittag. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es zum Schwimmen und Planschen ins Wasser, ein bisschen chillen, Kaffee und los ging´s Richtung Porto Vecchio, keine allzu lange Strecke. Wir planen ein paar Tage zu bleiben, die Stadt anzuschauen und vielleicht einen Roller zu mieten um mal ins Landesinnere von Korsika zu schauen. Es schaut nämlich vom Meer sehr schön und interessant aus. Mal schauen, ob alles so klappt.

Langsam gewöhne ich mich ans Bordleben, es ist wie letztes Jahr die erste Woche ist nicht so einfach und meine Mitsegler brauchen starke Nerven. Es geht alles nicht so schnell und so wie ich immer will, aber es wird und die Devise heißt „loslassen“.

Bis nächste Woche!

#014 – Leinen los!

#014 – Leinen los!

Leinen los!

Die Zeit vergeht so schnell, ich wollte eigentlich wöchentlich berichten, aber nun sind es schon wieder über 2 1/2 Wochen, in denen viel passiert ist.

Nun endlich, wir sind unterwegs, momentan auf Elba, seit 2 Tagen.

Die letzten 2 Wochen im Hafen hatten wir viel Besuch, was sehr schön war. Es war angekündigter Besuch und spontaner, die wir am Strand bzw. Campingplatz getroffen haben oder unsere Nichte die zufällig in der Nähe unterwegs war. 

Wir haben noch einige Ausflüge in Toskana unternommen z.B. San Gigmangio und Livorno. Wir haben noch zusammen mit unseren Freunden und Familien gegrillt (Fisch lecker!) und waren noch mit einigen segeln. Außerdem haben wir noch die „letzten“ Reparaturen und Austausch Aktionen am Boot ausgeführt, aber kaum ist das eine erledigt, passt schon was anders nicht. Wir haben viel davon gehört, dass man auf einen Langfahrtschiff immer was zu tun und zu reparieren hat, aber dass es wirklich so ist, haben wir nicht geglaubt. Das gehört wohl zum Seglerleben einfach dazu und zum Glück kann Markus soviel selbst machen und hat viele Maschinen und Werkzeug dabei.

Am 09.06 ist Stefan, ein Seglerfreund aus Nonnenhorn, angekommen, er wird die nächsten Wochen mit uns segeln und uns tatkräftig unterstützen.

Am Sonntag den 11.06 ging es dann endlich los Richtung Elba. Um 10.37 Uhr hieß es Leinen los. Es war ein toller erster Segeltag! Ein bisschen muss ich mich noch das Wasser, die Wellen und das Schaukeln gewöhnen, aber auch das wird mit Zeit. Wir sind bis Portoferraio auf Elba gekommen und haben dort mit toller Kulisse geankert. Am nächsten Tag sind die Jungs in die Stadt, Brot holen und ein bisschen Sight Seeing und ich bin meinen „Hobby“ nachgegangen. Am Nachmittag ging es dann weiter nach Porto Azzurro. Wir hatten alles von Flaute, über schönen Segelwind bis zu heftigen Böen, also auch wieder ein toller Segelnachmittag. 

Wir suchten und nen guten Ankerplatz in der „Cala di Mola“ vor Porto Azzurro, wir wollen 2 oder 3 Nächte bleiben. Am Dienstag früh, sehr früh um 8.30 Uhr ging`s los zum Tauchen. Markus konnte zum Glück einen Termin mit Alessandro vereinbaren und einen Shortdive für Stefan organisieren. War wieder mal ein super Erlebnis und zum Glück haben wir nicht so viel vergessen. Unser Tauchequipment funktioniert auch gut, bis auf ein paar Kleinigkeiten. Nachmittags schlenderten wir noch ein bisschen um und in Porti Azzurro.

Da für heute Regen und kaum Wind vorhergesagt wurde, beschlossen wir noch ne Nacht zu bleiben und etwas die Bucht, Porto Azzurro zu genießen, vielleicht noch mal ein Treffen mit Alessandro und vielleicht ein Besuch in Capoliveri zu machen. Außerdem gibt es noch ein paar organisatorische Sachen und Telefonate zu erledigen. Morgen geht`s dann weiter Richtung Südküste.

#013 – Endlich geht’s los

#013 – Endlich geht’s los

Seit unseren letzten Eintrag ist viel passiert.

Am 20.Mai sind wir nun auf`s Boot gezogen. Haus vermietet, Auto und Motorrad verkauft, Möbel eingelagert usw., die Reise kann beginnen.

Über die Wintermonate haben wir viel am Boot gemacht. Markus war ca. alle 4 Wochen am Boot um unser neues Zuhause upzugraden (Autopilot, Wassermacher, Waschmaschine, neue Batterien und, und, und …..). Außerdem haben wir uns etwas weitergebildet und ein Sicherheitstraining und einen Medical-Care Kurs besucht. Juhu jetzt kann ich Wunden klammern und Infusion legen (Markus freut sich schon, Ziel ist „keine Verletzung“). War beides Mal ne tolle Erfahrung und wir haben wir wieder interessante neue Leute kennengelernt.

Die letzten Wochen in Deutschland hatten wir viel schöne Abschiedsmomente, Anfang Mai Hochzeit in Franken, dann Treffen mit den Nachbarn und Freunden bei Claudi, Segeln und Rädle Hock mit den Nonnenhorner Seglerfreunden und dann noch ein toller Abschiedsabend in der Alten Post mit „El Tribun“. Danke euch allen!

Momentan sind wir noch dabei die letzten Restarbeiten am Boot zu erledigen und ein-, um-, aus-, überladen, nicht einfach alles unterzubringen und abzuwägen, was man so benötigt. Wir haben aber ja noch ein paar Gelegenheiten wieder was nach Deutschland zurückbringen zu lassen. Am Samstag sind wir mit Markus Eltern zum Boot gefahren, sie bleiben 2 Wochen und machen Urlaub auf dem Campingplatz, am Samstag kommt ein Freund von Markus auch zum Campingurlaub und dann kommt noch Markus Bruder mit Familie, sie machen auch noch ne Woche Urlaub im Wohnwagen.  Retoure ist somit machbar.

Jetzt heißt es erstmal ankommen und zur Ruhe kommen. Das Wetter wird langsam wärmer, der Sommer naht, kurze Hosen sind ausgepackt. Wir sind noch 2 Wochen im Hafen „Cala de´ Medici“, dann geht es los Richtung Elba und weiter Richtung Westen. Ich bzw. wir werden euch dann wieder regelmäßig Berichte schreiben und Bilder online stellen, damit ihr uns auf unserer Reise begleiten könnt. 

Außerdem könnt ihr uns auch auf Instagram verfolgen „sailingokeanos“.

https://www.instagram.com/sailingokeanos/

#012 – von der Toskana nach Hause

#012 – von der Toskana nach Hause

Heute 29.10.2022, wieder Samstag und wieder am Bodensee. Zum Schluß wieder ein Samstagsbericht!

In Elba machten wir uns mal Gedanken bzw. ne Liste was so alles zu tun ist um unsere Okeanos winterfest zu machen und die Liste wurde länger und länger und wir beschlossen doch früher in unseren Schlusshafen zu segeln. So machten wir unseren voraussichtlich letzten großen Schlag für diese Jahr am 17.10 mit Zielhafen „Cala di Medici“.

An der Endstation angekommen waren wir positiv überrascht, ein großer toller Hafen, geschützt und gut gelegen. Abends gab es Sushi, unterwegs habe ich Reis gekocht, vom letzten fangfrischen Tunfisch.

Im Hafen war wie in allen Häfen um die Jahreszeit nicht viel los und da auch kein Wind war, herrschte eine gigantische Ruhe und somit hatten wir eine super Nacht. Wir machten uns am nächsten Morgen gleich an die Arbeit, damit wir einiges an unserer Liste schon abhacken konnten, bevor unser Besuch kam. Biggi und Reilo kamen nämlich noch ne Woche zu uns, um Urlaub zu machen und um uns mit heimzunehmen. Da vorhergesagt war, dass das Wetter umschlägt und schlechter wird, beschlossen wir die Segel abzuschlagen bevor sie nochmal nass wurden, Segelsaison beendet. 

Das Wetter blieb trotz der Vorhersage superschön, es hat sich verzogen bzw. aufgelöst. Tagsüber, wenn die Sonne ihre volle Kraft entfaltet hatte, konnte Biggi doch noch das Meer und die Strände genießen und wir unser Boot winterfest machen, so wurde es keinen langweilig. Der Hafen liegt mitten in der Toskana, schöne Gegend, prädestiniert um einige Ausflüge zu machen. Wir waren im Weinanbaugebiet um Bolgheri, probierten den leckeren toskanischen Wein ein bisschen.

Wir besuchten den schiefen Turm von Pisa und stiegen die vielen schiefen Treppen hinauf. Ein sehr komisches Gefühl, denn man merkt auch beim Aufstieg, dass etwas nicht stimmt. Die Treppen sind unregelmäßig abgelaufen mal innen und mal außen, je nach Schieflage des Turms. Auch durch die Altstadt von Pisa bummelten wir ein bisschen, auch sehenswert.

Am Schluss, am Heimweg, legten wir noch nen Zwischenstopp in Florenz ein, eine wunderschöne Stadt. Wir blieben dort 2 Nächte, machten etwas Sightseeing, genossen das gute Essen und den Wein und die tolle Aussicht über die Stadt.

Und jetzt sind wir wieder zu Hause am Bodensee und sitzen an unseren Esstisch, die Sonne scheint und es ist ganz schön herbstlich im Garten. Es ist noch etwas komisch und so ganz eingelebt haben wir uns noch nicht, aber der Kühlschrank ist wieder voll, die Waschmaschine läuft und viele ist schon wieder verräumt. Jetzt heißt es erstmal ankommen, Familie und Freunde treffen und am Mittwoch wieder arbeiten.

Mit diesen Bericht schließen wie unser Logbuch erstmal, mal schauen wie es weitergeht.

#011 – von Ostia über Elba an die Toskanische Küste

#011 – von Ostia über Elba an die Toskanische Küste

Schon wieder Montag, momentan schippern wir gerade an der Küste der Toskana entlang, beste Aussicht, da lässt es sich gutschreiben.

Am Montag 10.10 nach der Bootspflege innen und außen, Boot abspritzen, Staubsaugen, Bad putzen usw., ging es am Nachmittag nach Rom. Ja, auch so ein Boot will gepflegt werden, das Salzwasser und die Sonne beanspruchen die Materialien ganz schön, so dass die Okeanos manchmal ne Dusche nötig hat und ein paar Streicheleinheiten braucht. Fast etwas spät am Nachmittag ging es los, es war schon 16.00 Uhr, aber egal, Rom ruft, nein eigentlich das beste Eis EVER. Nach ca. 1 ½ Std und 3€ ärmer, waren wir mitten in Rom. Leider immer noch so viele Leute und das Eis immer noch so lecker!! Wir schlenderten Richtung Kolosseum zur Metro. Es wurde schon dunkel und somit sahen wir das Kolosseum und die anderen Sehenswürdigkeiten auf den Weg dorthin bei Nacht und beleuchtet, sehr beeindruckend. So um 20.00 Uhr ging es wieder zurück zum Boot nach Ostia. Schön war`s, wenn auch kurz, aber hat sich gelohnt, die „Rom Reise“.

Am nächsten Tag Zwischenstopp in der Marina „Riva di Traiano“. War ne schöne und erfolgreiche Überfahrt, haben das Tripple geschafft. Erst schaute es nach keinem Wind aus, der kam aber doch noch, Delphine haben wir gesehen und Markus war beim Angeln wieder erfolgreich, lecker Tunfisch. In der riesigen Marina war noch weniger los als letztes Mal, man kann sich gar nicht vorstellen, dass es im Sommer dort boomt. Wir haben uns ein superlecker Abendessen gezaubert, Sushi mit Frühlingrollen und Kerzenlicht.

Am Mittwoch machten wir die Leinen früh los, wir wollten bis nach Porto Ercole an der Halbinsel des Monte Argentario kommen. Auf der Fahrt dorthin beschlossen wir nicht in den Hafen zu gehen, sondern zu Ankern, es gibt dort eine tolle Bucht. Und so machten wir es, leider war das Wetter nicht so schön, es war sehr diesig und wir hatten nach dem Anker schmeißen keine Lust mehr auf einen Strandspaziergang, wäre aber ein toller Strand da gewesen zum Laufen.

Donnerstag am Morgen, leider Regen und kein Wind! Aber nach einem Blick ins Wetterradar sahen wir, dass es ab 10.00 Uhr gut wird, Regen weg-Sonne raus. So frühstückten wir gemütlich und erledigten so einigen Papierkram und Mails. Als das Wetter besser wurde, zogen wir den Anker und los ging es. Diese Überfahrt war besonders beindruckend, es war was los auf dem Meer. Wir haben ca. 20 Delphine gesehen und Markus hat auch wieder für`s Abendessen gesorgt. Wir suchten uns einen wunderschönen, windgeschützten Ankerplatz aus, vor dem Fischerdorf Talamone. Am Abend wollten wir noch an Land, aber leider streikte der Dinghi Motor, somit mussten wir den Landgang verschieben. Am nächsten Morgen war kein Wind vorhergesagt und das Fleckchen hier war so schön, dass wir einen Chilltag einlegten. Natürlich brachte Markus den Motor wieder zum Laufen und wir machten am Vormittag nen Landausflug und nachmittags „ruhten“ wir uns am Vordeck aus. Es war sooo schön!! Die Oktobersonne, das glitzernde Meer, im Hintergrund die Toscana, was will man mehr.

Am Wochenende ging es nochmal nach Elba und weil es so schön war nochmal nach Porto Azzuro, diesmal aber vor Anker. Wir wollten noch ein bisschen was von Elba sehen und planten 2 Nächte. Wir mieteten uns am Sonntag nen Roller und cruisten über die Insel. Erster Halt Portoferraio, hier legte gerade die „Star Clipper“ an, sehr interessant, wie so ein großes Segelschiff festgemacht wird. Anschließend ging es nach Enfola, dort wanderten wir 3Std ums Capo. Zum Abschluss am Nachmittag war unser Ziel Capoliveri mit Zwischenstopp an einer voll coolen Kneipe, super Aussicht über`s Meer. In Capoliveri gingen wir ein bisschen durch die Gassen und genossen bei einen Apero die letzten wärmenden Sonnenstrahlen. Ein wunderschöner Oktobertag ging zu Ende, und juhu unsere Okeanos hing noch so sicher vor Anker wie wir sie verlassen hatten.

Heute geht`s weiter entlang der toskanischen Küste, für`s Abendessen wurde schon gesorgt, Markus hat nen Tuna gefangen.

#010 –  Ponza – Ostia

#010 – Ponza – Ostia

Achtung!!!! kitschige Foto`s

Die Woche Ponza ist vorüber und sie hat so geendet, wie sie angefangen hat. Wir haben eine Traumwoche hinter uns. Ponza eine wirklich schöne Insel. Wir hatten aber auch großes Glück mit dem Wetter. Es war Sonne satt und der Wind war auch o.k., so dass wir die fünf Nächte vor Anker in Ruhe verbringen konnten. Am Donnerstag machten wir einen Abstecher nach Ponza-Stadt, sehr idyllisch und nette Menschen. Es waren kaum Touristen unterwegs, ist halt Nachsaison, wobei im Sommer (Juli/Aug) hier die Hölle los sein muss. Wir shoppten ein wenig, Gemüse (mit Unterhaltung), kleines Andenken für Ute und Markus kaufte sich einen neuen Angelhaken für Tuna.

Am nächsten Morgen beschlossen wir nochmal unser Dinghi runterzulassen und nen Fisch im Ort zu kaufen, damit wir ihn am Abend in einer einsamen Bucht schön grillen können. Wir segelten unsere Inselumrundung fertig, es war ein schöner Wind und wir wollten ja die ganze Insel sehen. Markus musste natürlich gleich seinen neuen Angelhaken testen und …… Ja, wirklich es hat einer angebissen. Ein wunderschöner kleiner Tuna. Abendessen war gesichert, es gab Fisch und dazu Fisch (es lag ja schon einer im Kühlschrank). Ja und so lagen dann später halt zwei leckere Fische auf dem Grill in der einsamen Bucht.

Am Samstag ging es weiter Richtung Festland, Richtung Nettuno. Der Hafen, der uns letzte Woche abgesagt hat, dieses Mal sollte es klappen. Wir brachen früh von unserer Ankerplatz auf, es lagen ca. 40 sm vor uns. Und da wir ja Zeit hatten schmiss Markus natürlich wieder seine Angel raus, nein zwei Angeln. Leider war der erste Alarm ein Fehlalarm, kein Fisch und der neue Kötter auch weg (ich war ja ein bisschen froh, dass kein Fisch aufgetaucht ist). Aber dann meldet sich die zweite Angel und, ein wunderschöner Tuna. Größer als gestern und dieses Mal waren wir uns auch gleich sicher, dass es ein Tunfisch ist, d.h. Sashimi. Die Freude war riesig und verkleinerte bei Markus die Trauer über den verlorenen Köter etwas. Aber erstmal Richtung Hafen und dann Fisch ausnehmen. Der Liegeplatz war etwas eng, wir haben grad so reingepasst und auch teuer. Aber mal ein Lob an meinen Mann, rückwärts einparken kann er halt! Schiff klar gemacht und los ging`s,  Fisch zerlegen und ESSEN, lecker. Duschen und ab in das Städtchen, ein wirklich schönes Städtchen so richtig italienisch. Es war auch für diese Jahreszeit viel los, vielleicht lag es daran, dass es Samstag war. Der Abstecher nach Nettuno hat sich wirklich gelohnt.

Sonntag wieder früh raus, es war für Nachmittag Regen vorausgesagt. Wir wollten im Trockenen in Ostia ankommen und auf jeden Fall, der Wind war ganz gut vorhergesagt, uns keinen Druck machen und gemütlich Segeln. Hat gut geklappt, der Regen ist ausgeblieben und der Wind war gut, ein schöner Sonntagstörn. Nun liegen wir wieder in Ostia im Hafen und bleiben 2 Tage, da es morgen regnen soll und wir nochmal nach Rom wollen. 

#009 – von Ostia/Rom nach Ponza

#009 – von Ostia/Rom nach Ponza

Der Samstagbericht heute am Montag, wollten ihn nicht auslassen, auch wenn ich euch schon einiges von letzter Woche berichtet habe, Rom.

Wie ich schon geschrieben habe, wurde eine schlecht Wetterphase vorhergesagt und wir planten einen längeren Hafenaufenthalt, was auch absolut gut so war. Der Hafen in der Nähe von Ostia ist groß und hat einiges zu bieten, super Personal, Restaurants und Unterhaltung, als wir letztes Wochenende ankamen war dort Straßenmusikerfestival. War voll nett, lustige Musiker und Akrobaten aus ganz Italien, aber leider auf Grund des Wetters nicht viel los. Uns oder mir hat es besonders eine Musikgruppe aus der Toskana angetan und Komiker/ Akrobaten aus den Dolomiten. War voll lustig als wir Samstagnacht um 22.00 Uhr „Hol das Laso“ raus und „Böhmischer Traum“ hörten und das in der Nähe von Rom!

Rom habe ich ja schon geschrieben.

Plan war es zum Wochenende weiterzuziehen, aber es hörte nicht auf zu „stürmen“. Auch wenn wir gewollt hätten, wir wären wohl nicht aus dem Hafen gekommen, die Wellen waren zu hoch. So entschieden wir uns noch ne Nacht dranzuhängen. Wir vertrieben uns die Zeit mit Bootssanierungen (gibt ja immer was zu tun), putzen, Brot backen, Vorräte auffüllen und ich habe ein paar Stunden gearbeitet (muss ja auch zwischendurch sein). Nachmittags haben wir lange Spaziergänge unternommen und am Samstag sind wir noch nach „Anitca Ostia“. Also langweilig wurde und wird es uns nicht.

Sonntag war dann der große Aufbruch Tag, Richtung Süden. Wir haben uns entschieden Ponza noch in unsere Tour mitreinzunehmen, diese soll eine voll schöne Insel sein und das Wetter soll gut werden und wir haben ja noch 3 Wochen Zeit. Leider war der Hafen, den wir als Zwischenstopp ausgesucht hatten voll, zum Glück hat Markus in der Früh dort noch angerufen. Für den direkten Weg, ohne Zwischenstopp, waren wir schon zu spät. Es war schon Mittag und wir mussten ca. 60 Meilen je nach Wind zurücklegen, wir wären also nachts angekommen. So entschieden wir uns noch ne Nacht im Hafen zu bleiben und am Morgen früh um 5.00 Uhr abzulegen, Richtung Ponza.

So machten wir es auch, wir hatten ein schöne, aber anstrengende Überfahrt, die Wellen waren noch sehr gewöhnungsbedürftig (entweder nur für uns oder das Meer war einfach noch sehr aufgewühlt). Es war wunderschön in den Sonnenaufgang zu segeln, wir hatten am Anfang gut Wind und konnten segeln und sind gut vorangekommen. Leider legte sich das irgendwann im Laufe des Tages und wir mussten Motoren. Highlight, fliegende Fische und Delphine, immer wieder schön.

Markus hat ne schöne Ankerbucht in Ponza ausgesucht, am Anfang noch etwas rollig, aber Traum Lage. So schön, dass wir heute beschlossen den ganzen Tag zu bleiben, Sonne, glasklares Wasser, fast nichts los und Ruhe. Morgen geht´s weiter um die Insel. Es ist momentan super warmes Wetter, sind heute noch ins Wasser gehüpft.

#008 – kleiner Zwischenbericht – Rom

#008 – kleiner Zwischenbericht – Rom

Wir waren die letzten 3 Tage in Rom, irre Stadt, schön, viel Geschichte und viele, viele zu viele Leute.

Am Montag starteten wir in der Früh, nachdem der Regen nachgelassen hat und wir unser Schiff sturmsicher gemacht haben, Richtung Rom. Der Hafen Ostia liegt voll gut, wir konnten mit Bus, Bahn und Metro (pro Person 1,50€) nach Rom zu unserem vorgebuchten Hotel in ner Stunde gelangen. Das Wetter wurde besser und wir gingen erstmal Mittagessen (nach der langen Anreise), Empfehlung unseres Hotelbetreibers. Wir mussten uns stärken, hatten um 16.30 Uhr Termin im Petersdom. Nach dem Essen ging es los Richtung Vatikan. Aus der Metro raus auf die Straße und Leute, Leute, Leute und eine ganz besondere Stimmung. Irgendwie alles gedämpft, keine Hektik, kein Stress, Vorfreude, man kann es kaum beschreiben. Am Petersplatz angekommen mussten wir erstmal Schlange stehen, aber dank Markus haben wir ein „paar“ Leute übersprungen. Durch die Sicherheitskontrolle, Audioguide abholen und los ging`s mit der Führung, sehr interessant. Wir machten nach der Besichtigung noch einen Spaziergang durch und um den Vatikan und dann ging es wieder Richtung Stadt.

Wir stiegen an der „Spanischen Treppe“ aus der Metro aus und ließen uns durch die Stadt treiben, bis wir zum Abendessen in der Nähe vom „Trebi-Brunnen“ hängen blieben. Erschöpft fielen wir gegen 22.00 Uhr ins Bett, 1. Tag Rom.

Am 2. Tag hatten wir um 13.30 Uhr „Kolosseum, Forum Romanum und Palatin“ gebucht, der Nachmittag war somit verplant. Am Morgen nach dem Aufstehen ging es Richtung „Santa Maria Maggiore“, frühstücken, Kirche anschauen und weiter zu den vielen Sehenswürdigkeiten. Unser Nachmittag war gefüllt mit viel Geschichte, aber toll und interessant mal das zu sehen worüber man in der Schule (vor langer Zeit) gesprochen hat. Nach dem vielen Input und den vielen Leuten genehmigten wir uns ein Getränk in der Stadt und ließen alles auf uns wirken.

Spontan beschlossen wir noch ein bisschen durch die Stadt zu spazieren Richtung „Spanische Treppe“, um von dort den Sonnenuntergang anzusehen. Das war eine super Aussicht über die Stadt und wir konnten nochmal viele Sehenswürdigkeiten entdecken. 

Am 3. Tag ging es morgens Richtung „Piazza Navona“, weiter zum „Phantheon“ und zum wohl leckersten Eis unserer Reise. Am frühen Nachmittag holten wir unser Gepäck vom Hotel und gingen Richtung Bahnhof, um wieder nach Ostia zu unseren Boot zu fahren. Voll mit Eindrücken und Geschichte freuten wir uns wieder auf die Ruhe auf dem Boot. 

#007 – von Elba in Richtung Rom

#007 – von Elba in Richtung Rom

Schon wieder ne aufregende Woche vorbei. Wir sind weiter gesegelt und liegen nun vor Rom, heute ist der 24.09.

Wir hatten noch ne super tolle Zeit auf Elba in Porto Azzurro. PADI-Tauchschein bestanden! Beide!

Das Tauchen ist gar nicht so einfach.  Gleichmäßig durch den Mund ein- und ausatmen (aus länger als ein), dank Yoga für mich etwas einfacher als für Markus, dann muss man irgendwie die Balance halten, unten schwimmen, aber nur die Füße bewegen, die BCT richtig trimmen (Luft rein-Luft raus) und dabei noch nach Fischen Ausschau halten und den Tauchlehrer beobachten und den Anweisungen folgen und dann noch Übungen unter Wasser machen (Tauchbrille fluten usw.). Die ersten beiden Tage hatten wir zwei Tauchgänge am Tag, dann noch einen am Tag, dann noch lernen, war ganz schön anstrengend. Aber wir hatten eine super Tauchschule ausgewählt und nen super Tauchlehrer. Wir hatten großen Spaß, ich hoffe Alessandro, Stefano und Marialaura auch mit uns. Für uns war es eine gute Zeit und wird uns in Erinnerung bleiben. Danke Alessandro und Stefano und Marialaura!!! Absolut weiterzuempfehlen, „Stefano SUP Divingcenter“ (www.stefanosub.it)

Am Mittwoch machten wir dann die Leinen los und segelten Richtung Giglio, auch wenn es schön auf Elba ist wir wollten ja weiter. Wir hatten guten und viel Wind, leider von vorne und es wurde für die Nacht auch wieder viel Wind vorhergesagt. Markus hat uns eine sichere Ankerbucht ausgesucht. Der Ankerplatz hat auf der Karte größer ausgesehen und wir waren etwas verunsichert, die Felswände waren sehr nah. Aus diesem Grund beschlossen wir draußen zu schlafen und Ankerwache zu halten. Das heißt für alle Nichtsegler, alle halbe Stunde Wecker klingeln, überprüfen, ob die Position noch passt und ob das Boot noch gut liegt. Zum Glück hat alles gepasst, Markus hat eine gute Bucht ausgesucht, Wind kam von der vorhergesagten Richtung, auch in der vorhergesagten Stärke, aber wir konnten sogar einigermaßen gut schlafen. Aber das Gigantischste an der Nacht war der Sternenhimmel!

Wir waren natürlich wach als es hell wurde 6.30 Uhr. Nach einem kurzen Frühstück ging es weiter, Anker hoch. Bei 25 kt und viel Welle weiter Richtung Festland, 45 sm, natürlich der Wind von vorne. Zum Glück war die Prognose, dass es weniger wurde und die Richtung sich ändert. Es war am Anfang ganz schön kalt, d.h. lange Hose, Jacke, Stirnband, aber Richtung Mittag wurde die Sonne wärmer und wir hatten noch eine schöne Überfahrt an unseren 10ten Hochzeitstag nach „Riva di Traiano“. Besonderes Highlight, extra von meinem Mann bestellt, es kamen kurz vor dem Hafen 3 Delphine zu uns und schwammen ein Stück bei uns. Es waren sehr große Viecher.

Der Hafen groß, gut geschützt, aber menschenleer, man merkt es ist Nachsaison. Die Preise für den Liegeplatz sinken bis zu einem Drittel. Wahnsinn! Wir machten nur nen kleine Zwischenstopp, eine Nacht, in der wir schliefen wie die Murmeltiere. Am nächsten Tag ging es weiter Richtung Rom. Wir hatten einen wunderbaren Segeltag, die Sonne schien, der Himmel blau, wohl der letzte schöne Tag für die nächste Zeit. Wir liefen am Spätnachmittag in die Marina „Porto Turistico di Roma“ ein, in der wir uns schon vorab ne Woche eingebucht haben. Das Wetter wird schlechter, Wind und Regen und wir beschlossen diese Tage zu nutzen, um uns kulturell etwas weiterzubilden und Rom zu besichtigen.